Online-Bestellsystem ohne Provision für Restaurants: ein eigener Kanal neben den Lieferplattformen

Lieferplattformen nehmen von jeder Bestellung einen Prozentsatz und behalten die Daten Ihrer Gäste. Wie Sie eine eigene provisionsfreie Bestellwebsite betreiben, die Bestellungen direkt an Kasse und Küche schickt, und wie Sie Plattformkunden zu Direktkunden machen.

Ein Handy mit der Bestellseite eines Restaurants und einem durchgestrichenen Prozentzeichen

Wenn Sie über Lieferando, Uber Eats, Wolt oder eine andere Plattform verkaufen, kennen Sie das Gefühl: Die Bestellung kommt, die Küche kocht, der Fahrer holt ab — und am Monatsende ist ein ordentlicher Teil der Rechnung als Provision weg. Schlimmer als die Provision: Der Gast gehört nicht Ihnen. Telefonnummer, Adresse und Bestellhistorie bleiben bei der Plattform.

Die Lösung ist nicht, die Plattformen zu verlassen. Sondern ein eigenes Online-Bestellsystem ohne Provision zu haben, über das die Gäste, die Sie schon kennen, direkt bei Ihnen bestellen.

Wie viel zahlen Sie den Plattformen wirklich?

Die Provision hängt von Land, Vertrag und Leistungsumfang ab, ist aber meist ein spürbarer Anteil jeder Bestellung — und mit bezahlter Sichtbarkeit und vom Restaurant finanzierten Aktionen wird es mehr. Ein einfaches Beispiel:

Bestellung über eine PlattformBestellung über Ihre Website
Bestellwert30 €30 €
Provision (Beispiel: 25 %)7,50 €0 €
Gebühren für Online-Zahlung (bei Karte)Je nach VertragNur die Gebühr des Zahlungsanbieters
Telefon und Adresse des GastesBei der PlattformBei Ihnen
Können Sie ihm nächste Woche ein Angebot schicken?NeinJa

Machen Sie 30 Lieferungen am Tag und verlagern nur ein Drittel davon auf Ihre Website mit je 7,50 € Ersparnis, sind das über 2.000 € im Monat zurück in Ihrer Marge. Rechnen Sie es mit Ihren eigenen Zahlen nach.

Was ein Bestellsystem für Restaurants können muss

1. Eine Speisekarte für Kasse und Website

Das größte Problem separater Bestellseiten ist die veraltete Karte: Der Preis hat sich im Lokal geändert, online nicht. Bei GoSufra wird die Bestellwebsite aus derselben Speisekarte wie die Kasse erstellt, sodass jede Preisänderung und jeder ausverkaufte Artikel an beiden Stellen gleichzeitig erscheint.

2. Bestellungen direkt an Kasse und Küche

Keine E-Mail und keine Nachricht, die jemand abtippen muss. Die Online-Bestellung kommt in die Bestellliste der Kasse, erscheint auf dem Küchenmonitor, falls vorhanden, bucht die Zutaten aus dem Lager ab und landet in Ihren Berichten.

3. Klare Liefergebiete und Gebühren

Legen Sie Zonen nach Radius, Gebühr und Lieferzeit fest; Adressen außerhalb werden abgelehnt, bevor der Gast bezahlt. Mit der Lieferverwaltung weisen Sie die Bestellung einem Fahrer zu und verfolgen ihn per GPS.

4. Abholung und Bestellung vom Tisch

Nicht jede Bestellung ist eine Lieferung. Gäste können bestellen und abholen oder vom Tisch aus über eine QR-Speisekarte bestellen.

5. Bar und Karte

Barzahlung bei Lieferung funktioniert ab dem ersten Tag. Für Online-Kartenzahlung unterstützt GoSufra Stripe und PayPal — Sie zahlen die übliche Gebühr des Zahlungsanbieters, ohne zusätzliche Provision von GoSufra.

6. Die Gästedaten gehören Ihnen

Jede Bestellung baut ein Gästeprofil auf: Telefonnummer, Adressen und Bestellhistorie. Damit können Sie für Stammgäste Aktionen, Gutscheincodes und Treuepunkte anbieten.

So holen Sie Plattformgäste auf Ihre Website

Gäste verlassen die Plattform nicht von allein. Sie brauchen einen Grund und müssen wissen, dass es einen anderen Weg gibt:

  1. Eine Karte in jeder Liefertüte: „Nächstes Mal direkt bestellen“ mit QR-Code und kleinem Rabattcode.
  2. Ein besserer Preis oder ein Extra auf Ihrer Website: Geben Sie einen Teil der gesparten Provision an den Gast weiter. Ihre Website muss günstiger oder besser sein als die Plattform.
  3. Der Link überall: Instagram-Bio, Facebook-Seite, WhatsApp Business und Google Maps.
  4. WhatsApp, das auf die Website führt: Statt Bestellungen aus dem Chat abzutippen, schicken Sie den Link. Siehe Restaurantbestellungen über WhatsApp.
  5. Belohnen Sie Wiederkehrer: Treuepunkte auf jede Direktbestellung.

Und überlassen Sie den Plattformen, was sie gut können: dass ein neuer Gast Sie zum ersten Mal findet.

Provisionsfreie Bestellung mit GoSufra einrichten

  1. Kostenloses Konto eröffnen und Speisekarte anlegen.
  2. Bestellwebsite aktivieren, Design und Sprache wählen. Die Adresse lautet ihr-restaurant.gosufra.com.
  3. Festlegen, wie Bestellungen abgewickelt werden: Lieferung, Abholung oder am Tisch.
  4. Liefergebiete und Gebühren einstellen.
  5. Link teilen und Bestellungen annehmen.

Die Bestellwebsite ist im kostenlosen Tarif für eine Filiale und bis zu 500 Bestellungen im Monat enthalten. Online-Kartenzahlung und Fahrerverwaltung gibt es im Growth-Tarif, eine eigene Domain und eine Kunden-App unter Ihrer Marke mit Enterprise — Details auf der Preisseite.

Bestellwebsite oder eigene App?

Starten Sie mit der Website: Gäste bestellen über einen Link, ohne etwas zu installieren. Wenn viele Gäste jede Woche wiederkommen, lohnt sich eine eigene Bestell-App für Ihr Restaurant. Vertiefend: die Website Ihres Restaurants als eigener Bestellkanal.

Häufige Fragen

Nimmt GoSufra Provision auf Online-Bestellungen?

Nein. Sie zahlen das Tarif-Abo (oder nichts im kostenlosen Tarif), ohne Prozentsatz pro Bestellung. Bei Kartenzahlung berechnet der Zahlungsanbieter seine Gebühr.

Muss ich die Lieferplattformen aufgeben?

Nein. Behalten Sie sie für neue Gäste und lenken Sie Stammgäste auf Ihre Website.

Brauche ich einen Programmierer für eine Bestellwebsite?

Nein. Die Website entsteht aus Ihrer Speisekarte und wird im Dashboard eingestellt.

Wie kommt eine Online-Bestellung in die Küche?

Sie landet in der Bestellliste der Kasse und erscheint in Echtzeit auf dem Küchenmonitor, wie jede an der Kasse gebuchte Bestellung.

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